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"Darauf darf man stolz sein"
Der 3. Bad Emser Therme- Triathlon
lockte am vergangenen Wochenende viele Sportler in die Kurstadt. Die
Leserin hätte sich entlang der Strecke auch ein paar Zuschauer mehr
gewünscht.
Am vergangenen Sonntag konnten sich alle Zuschauer in und um Bad
Ems an einer Spitzensport- Veranstaltung
erfreuen. Der Bad Emser Therme- Triathlon
ist inzwischen den Kleinkindschuhen entwachsen und feierte bereits
seinen 3. Geburtstag: Happy Birthday! Wer hätte bei der Uraufführung
im Jahr 2000 schon damit gerechnet, dass zwei Jahre später bereits
ein Teilnehmerkreis von ca. 450 Athleten sein Können im Wasser, auf
dem Rad und beim Laufen unter Beweis stellt - und das auf höchstem
Niveau. Weiterhin wird nicht nur um eine Wurst gekämpft. In diesem
Jahr war eigentlich für jeden etwas dabei, ob olympische Distanz,
Sprinter- Strecke, Staffel-
Wettbewerb oder Ländervergleichskampf. Und wer seine
Kraftreserven nicht selbst abrufen wollte, der konnte sich als
Zuschauer bei optimalen Witterungsverhältnissen an einem gemütlichen
Plätzchen entlang der Gesamtstrecke von ca. 56 Kilometern in und um
Bad Ems von der sportlichen Fitness der Teilnehmer überzeugen.
Bedenkt man, welche sportliche und auch touristische Außenwirkung
diese inzwischen etablierte Veranstaltung hat, hätte auch das
Zuschauerfeld, das einem solchen Event den gebührenden Rahmen
verleiht, etwas stärker vertreten sein können. Die Entscheidung im
Wettkampf fällt oft auf den letzten Metern, und der Applaus hilft
diesen Extremsportlern, ihre letzten Kräfte zu mobilisieren. So
gesehen hat sich die Region entlang der Triathlon-
Strecke eine neue und zusätzliche (sportliche) Attraktion
geschaffen. Und darauf darf man ruhig stolz sein. Auch wenn Geld oft
die Welt regiert, geht's in Bad Ems manchmal auch anders.
Organisiert wird der Triathlon von einer Arbeitsgemeinschaft
ortsansässiger Vereine, wie z.B. DLRG, Ruderverein, Turnverein und
Running Team (federführend), mit Unterstützung der Staatsbad GmbH.
Neue Ziele lassen sich auch in der heutigen monetär geprägten Zeit
durch ehrenamtliches Engagement freiwilliger Helfer erreichen. Und
das ist doch ein Ansporn, oder?
Dagmar Fuchs, Bad Ems |